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Versicherungs-Lexikon

Versicherungs-Fachbegriffe von A-Z

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Abbruchkosten

Abbruchkosten entstehen, wenn versicherte Gebäude ganz oder teilweise infolge eines Schadensfalls abgerissen werden und zerstörte Gegenstände abtransportiert, entsorgt oder vernichtet werden.

Abfindungserklärung

Eine Abfindungserklärung ist eine schriftliche Bestätigung des Versicherungsnehmers, dass er einen bestimmten Betrag erhält und gleichzeitig auf weitergehende Ansprüche, die durch einen Schadensfall zusätzlich entstehen könnten, z.B. infolge gesundheitlicher Folgeschäden, verzichtet. Somit gilt bei Abfindungserklärungen besondere Vorsicht, da der Versicherer auf derartige Erklärungen des Versicherungsnehmers keinen Rechtsanspruch hat.

ABGB

Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch

Ablauf

Grundsätzlich werden Versicherungsverträge über einen längeren Zeitraum abgeschlossen. Der Ablauf ist jener Zeitpunkt, zu dem der Versicherungsvertrag vom Versicherungsnhemer beendigt wird. In der Regel bedarf es einer Kündigung, das sich der Vertrag ansonsten von Jahr zu Jahr verlängert. Ausnahmen gibt es beispielsweise bei Risikowegfall (Verkauf des KFZ), Besitzwechsel oder Kündigung im Schadensfall.

Ablebensversicherung

Die Ablebensversicherung ist eine Variante der Lebensversicherung. Verstirbt der Versicherungsnehmer während der Laufzeit, wird die vereinbarte Versicherungssumme an den Begünstigten ausbezahlt.

Ablehnung

Eine Ablehnung liegt vor, wenn der Antrag eines Versicherungsinteressenten aus verschiedenen Gründen nicht angenommen wird, sodass der Vertrag nicht zustande kommt.

Abmeldungsbestätigung

Die Abmeldungsbestätigung von Fahrzeugen wird von der zuständigen Zulassungsstelle ausgestellt, wenn der Fahrzeugbesitzer sein KFZ abmeldet oder vorübergehend stilllegt.

Abtretung

Als Abtretung bzw. Zession bezeichnet man die Übertragung von allen Rechten und Pflichten aus einem Versicherungsvertrag an einen Dritten (z.B. an ein Kreditinstitut). Der Versicherungsnehmer kann somit nicht mehr über den Vertrag verfügen. Eine Abtretung muss dem zuständigen Finanzamt gemeldet werden.

AfA

Die Absetzung für Abnutzungen (AfA) senkt die Steuern eines Unternehmens. Anlagegüter wie z.B. die Geschäftseinrichtungen, Maschinen oder Gebäude werden über unterschiedlich lange Zeit abgeschrieben, d.h. jedes Jahr wird ein bestimmter Betrag steuerlich geltend gemacht.

AGBÖVB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der österreichischen Versicherungsmakler

All-Risk

Ist ein umfassender Schutz für Beschädigungen beim Transport von Gütern.

Allgmeine Versicherungsbedingungen (AVB)

Die allgemeinen Versicherungsbedingungen erläutern die allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Versicherungswesen. Sie veranschaulichen vor allem die Rechte und Pflichten zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer, sowie den Umfang des Versicherungsschutzes.

Anfechtung

Wird die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, so kann der Versicherer den Versicherungsvertrag wegen arglistiger Hintergehung anfechten, sodass der Vertrag von Beginn an nichtig ist, d.h. dass keine Deckung gegeben ist.

Antrag

Der Antrag ist eine einseitige Willenserklärung, die nicht an eine bestimmte Form gebunden ist und stellt die wesentliche Grundlage für das Zustandekommen eines Versicherungsvertrages dar. Rechtlich gesehen ist ein Antrag das Anbot des Kunden an den Versicherer, einen gewissen Versicherungsschutz zu einer gewissen Prämie zu übernehmen. Bei falschen Angaben im Antrag kann trotz Prämienzahlung keine Deckung mehr gegeben sein.

Anzeigepflicht

Grundsätzlich ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, dem Versicherer alle risikorelevanten Informationen bei Abschluss des Vertrages mitzuteilen. Wird diese vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten. Infolgedessen ist dadurch keine Deckung mehr im Schadensfall gegeben.

Arbeitsunfall

Der Arbeitsunfall ist neben der Berufskrankheit der zweite Versicherungsfall, der von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen wird. Als Arbeitsunfall definiert man einen Unfall während der Arbeit und auf dem direkten Hin- oder Heimweg von der Arbeit ohne Zwischenstopp.

Assistance

Viele Versicherungen bieten zusätzlich verschiedene Service-Leistungen prämienfrei für den Versicherungsnehmer an.

Attest

Für die Ablebensvariante bei einer Lebensversicherung ist ab einer gewissen Versicherungssumme bzw. ab einem gewissen Alter ein ärztlicher Untersuchungsbefund (Attest) zu besorgen.

Aufschubdauer

Unter Aufschubdauer bezeichnet man den Zeitraum zwischen dem Abschluss einer privaten Pensionsversicherung und dem Beginn der ersten Rentenzahlung.
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Baisse

Verschieden lang anhaltende starke Kursrückgänge an der Börse.

Baukostenindex

Die Versicherungssumme sowie die Prämien von Gebäudeversicherungen werden in regelmäßigen Abständen gemäß dem Bauskostenindex angepasst. Ziel ist es, eine Unterversicherung zu vermeiden.

Bauwesenversicherung

Die Bauwesenversicherung, auch "Kaskoversicherung für Gebäude" genannt, bietet Schutz vor allem für in Bau befindlichen Anlagen gegen unvorhersehbare Unfälle während der Bauphase. Meist wird sie vom Bauherrn oder Bauunternehmen abgeschlossen.

Bereicherungsverbot

Das Bereicherungsverbot findet vor allem in der Schadensversicherung Anwendung. Es soll verhindert werden, dass der Versicherungsnehmer mehr ersetzt bekommt, als der tatsächliche Schaden. Eine Überversicherung soll daher vermieden werden.

Bergungskosten

Versichert werden die Kosten für die Suche, Bergung und den Transport bis zur nächsten befahrbaren Straße bzw. bis zum nächstliegenden Krankenhaus.

Berufsunfähigkeit

Von Berufsunfähigkeit spricht man, wenn die versichterte Person mind. sechs Monate infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall nicht mehr ihren Beruf ausüben kann. Einen Leistung wird nur ausbezahlt, sofern eine Berufsunfähigkeitsversicherung vorliegt.

Betriebliche Altersvorsorge

Eine betriebliche Altersvorsorge ist eine freiwillige Leistung des Dienstgebers in Form einer Alters-, Invaliditäts-, Berufunfähigkeits- oder Hinterbliebenenvorsorge.

Betriebsunterbrechungsversicherung

Die Betriebsunterbrechungsversicherung übernimmt jene Kosten, die aufgrund einer Unterbrechung des versicherten Betriebes entstehen wie beispielsweise die Miete, Lohnkosten oder Kreditrückzahlungen.

Bezugsrecht

Das Bezugsrecht wird ausdrücklich in Versicherungsverträgen festgelegt, vor allem in allen Formen der Unfall- bzw. Lebensversicherungen. Als Bezugsrecht definiert man das Recht, über die fällige Leistung zu verfügen. Grundsätzlich erhält im Erlebensfall der Versicherungsnehmer selbst die vereinbarte Leistung, im Ablebensfall der/die Bezugsberechtigte/r.

Bonus/Malus-System

Im Rahmen der KFZ-Haftpflichtversicherung wurde das B/M System eingeführt und bestimmt die Höher der Prämie. Der Anwendungsbereich beschränkt sich auf PKW und Kombi, Mietwägen, Taxifahrzeuge und LKW bis zu einer höchstzulässigen Nutzlast von 1,5t. Insegesamt gibt es 18 Stufen, wobei man als Neuzugänger in der Grundstufe 9 beginnt, das sind 100% der Prämie innerhalb des B/M-Systems. Nach jeden schadenfreien Versicherungsjahr rückt der Versicherungsnehmer eine Stufe in Richtung Bonus. Wurde jedoch ein Schaden verursacht erfolgt eine Rückreihung um drei Stufen. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich auf einen Zeitraum vom 01.10. bis 30.09 eines jeden Jahres. Bei Fahrzeugwechsel geht der Bonus bzw. Malus automatisch auf das neue KFZ über. Sollte auch ein Versicherungswechsel vorgenommen werden, übernimmt die neue Versicherungsgesellschaft diese Prämienstufe.

Bündelversicherung

Bei einer Bündelversicherung werden mehrere Sparten wie z.B. Feuer-, Sturm-, Leitungswasser- oder Glasversicherung in einem Vertrag zusammengefasst. Jede Sparte stellt jedoch rechtlich einen selbstständigen Vertrag dar.
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Cargo

Als Cargo bezeichnet man die Waren in der Transportversicherung.

Courtage

Ist eine Provision für eine vermittlerische Tätigkeit die an den Makler abgeführt wird.
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Dauerrabatt

Bei langjährigen Versicherungsverträgen gewährt der Versicherer dem Versicherungsnehmer einen Prämiennachlass (Treuebonus). Wird jedoch der Vertrag vor der vereinbarten Laufzeit gekündigt, muss der Versicherungsnehmer den Dauerrabatt anteilsmäßig zurückerstatten.

Deckung

Ist der maximal Betrag, der vom Versicherer im Schadensfall geleistet wird.

Deckungsbeitrag

Der Deckungsbeitrag bildet die Differenz zwischen den erwirtschafteten Erlösen und den notwendigen Kosten. Er dient zur Deckung der Fixkosten eines Unternehmens.

Deckungsstock

Ist eine Rückstellung zur Sicherung von zukünftigen Leistungsansprüchen.

Deckungssumme

Unter der Deckungssumme versteht man die Versicherungssumme, die im Versicherungsvertrag vertraglich vereinbart wird und im Schadensfall zur Verfügung steht.

Deckungszusage

Umgangssprachlich auch vorläufige Deckung genannt, welche dem Versicherungsnehmer vom Zeitpunkt der Antragsstellung bis zur Polizzenausfertigung sofortigen Versicherungsschutz bietet.

Devinkulierung

Die Vinkulierung erlischt durch die Devinkulierung eines Vertrags. Dadurch tritt der Versicherungsvertrag wieder so in Kraft, wie er vor der Vinkulierung bestanden hat.

Direktversicherer

Direktversicherer sind Versicherungsgesellschaften, die in unmittelbaren Kontakt mit dem Versicherungsnehmer stehen.

Doppelversicherung

Eine Doppelversicherung liegt vor, wenn dieselbe Sache bzw. Person mehrfach versicht ist und alle Versicherungssummen den Versicherungswert übersteigen.
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EHVB

Ergänzende Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichversicherung

Eigenheimversicherung

Eine Eigenheimversicherung bietet Schutz sowohl für das gesamte Gebäude als auch für den Haus(in)halt und umfasst folgende Sparten: - Feuerversicherung - Sturmschadenversicherung - Leitungswasserversicherung - Glasversicherung - Haushaltsversicherung - Allgemeine Haftpflichtversicherung

Einbruchdiebstahl

Einbruchdiebstahlt liegt vor, wenn der Täter in versperrten Räumlichkeiten brutal eindringt bzw. einsteigt oder sich mit Werkzeugen bzw. falschen Schlüsseln Zutritt verschafft.

Einlösungsfrist

Innerhalb der Einlösungsfrist, das sind 14 Tage, muss die Erstprämie bezahlt werden. Erst mit Einlangen der Erstprämie beim Versicherer wird ein Versicherungsschutz gewährt.

Einmalerlag

Bei Versicherungen, vor allem bei Lebensversicherungen wird häufig die gesamte Prämie bei Vertragsabschluss im Voraus bezahlt, um sofort über Zinsen zu profitieren.

Eintrittsalter

Ist das Alter des Versicherungsnehmers zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Bei höhrem Eintrittsalter des Versicherungsnehmers wird somit meist eine höhere Prämie verlangt, da auch das Risiko im Alter steigt (z.B. bei Krankenversicherung).

Elementarkasko

Eine Elementarkaskoversicherung ist eine Zusatzversicherung und kann zusätzlich zur KFZ-Haftpflichtversicherung freiwillig abgeschlossen werden. Die Elementarkaskoversicherung bzw. Teilkaskoversicherung bietet Versicherungsschutz für das KFZ für Einflüsse von Außen sowie Beschädigungen wie z.B.: - Elementarschäden wie Sturm, Hagel, Lawinen, Erdrutsch, Steinschlag, Felssturz - Brand, Explosion - Diebstahl, Raub, unbefugter Gebrauch Fremder - Berührung mit Haarwild - Bruch von Kleingläsern

Endalter

Ist das Alter des Versicherungsnehmers bei Ablauf des Versicherungsvertrages.

Entschädigung

Entschädigung ist die Leistung des Versicherers im Falle eines Schadens.

Entschädigungsgrenzen

Werden Entschädigungsgrenzen ausdrücklich beschlossen, so wird eine Entschädigung nur bis zu diesen Betrag geleistet.

Erlebensversicherung

Beim Erreichen eines bestimmten Alters, z.B. Pensionsalter, wird die Versicherungsleistung an den Versicherungsnehemer ausbezahlt.

Erstprämie

Die Erstprämie ist die Zahlung des ersten Versicherungsbeitrags. Erst beim Einlagen der Erstprämie wird Versicherungsschutz gewährt.

Erstrisikoversicherung

Bei der Erstrisikoversicherung wird jeder Schaden bis zur Höhe der Versicherungssumme ersetzt, ohne Überlegung, ob die Versicherungssumme den Versicherungswert zum Zeitpunkt des Schadens entspricht. Ob eine Unterversicherung vorliegt, spielt daher keine Rolle.

Europäischer Unfallbericht

Der europäische Unfallbericht ist ein einheitliches Formular des Europäischen Dachverbands und sollte ständig im Fahrzeug mitgeführt werden, um Autounfälle promt abwickeln zu können.
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Fälligkeit der Prämie

Unter der Fälligkeit einer Prämie versteht man den Zeitpunkt, zu dem die Prämie einbezahlt werden muss, damit keine Leistungsfreiheit des Versicherers vorliegt.

Feuerversicherung

Wird eine Feuerversicherung abgeschlossen sind Brand, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz versichert. Aber auch unvermeidliche Folgeschäden wie z.B. durch Löschwasser gelten als mitversichert.

Finanzmarktaufsicht (FMA)

Die Finanzmarktaufsicht ist eine unabhängige Behörde in Österreich vor allem für Kreditinstitute, Versicherungen und Börsen und sorgt für die Einhaltung der Gesetze, den Schutz von Konsumenten und die Stabilität des österr. Finanzmarktes.

Folgeprämie

Die Folgeprämie ist die je nach Zahlungsweise vereinbarte Prämie eines Vertrages.

Folgeschaden

Ein Folgeschaden ist ein Schaden, der nicht sofort entsteht, sondern erst als Folge eines anderen. Dieser ist jedoch nur dann mitversichert, wenn er eine unvermeidliche Folge der versicherten Sache darlegt.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Der Unterschied zur klassischen Lebensversicherung besteht darin, dass die Prämien in Investmentfonds angelegt werden. Grundsätzlich hat der Versicherungsnehmer das Recht, zwischen unterschiedlichen Veranlagungsstrategien zu wählen. Die Leistung am Ende der Laufzeit hängt von der Wertentwicklung dieser Veranlagungsstrategien ab. Das Risiko trägt jedoch der Versicherungsnehmer selbst.

Freischaden

Es bieten bereits viele Versicherungen einen sogenannten "Freischadenbonus" als zustätzliche Leistung in der KFZ-Haftpflichtversicherung ihren Kunden an. Dieser kann in einem eventuellen Schadensfall eingelöst werden, damit keine Umreihung im Bonus/Malus-System erfolgt.

Freizeitunfallversicherung

Grundsätzlich gelten Freizeitunfälle von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht als versichert, daher empfiehlt es sich, eine private Unfallversicherung abzuschließen.

Fremdversicherung

Als Fremdversicherung bezeichnet man Verträge, die der Versicherungsnehmer für Dritte abschließt. Dabei zahlt der Versicherungsnehmer für den Versichterten die Prämie, um diesen vor einem Risiko zu schützen.

Fuhrparkklausel

Besitzt ein Versicherungsnehmer (z.B. ein Betrieb) eine größere Anzahl an Fahrzeugen, so besteht die MöglichkeitIm im Rahmen eines einzigen Vertrages alle Fahrzeuge zu erfassen. Einmal jährlich wird der aktuelle Stand erfasst und die Prämie neu berechnet.
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Garagenrisiko

Wird im Winter das Motorradkennzeichen bei einer KFZ-Zulassungsstelle hinterlegt, wird eine eventuelle Kaskoversicherung auf das Garagenrisiko beschränkt. Das heißt, dass sie gilt nur für Schäden innerhalb der Garage.

Gebäudeversicherung

Bei der Gebäudeversicherung werden je nach Vereinbarung verschiedene Schäden am Gebäude selbst versichert. Besonders wichtig ist es, die Versicherungssumme so zu wählen, dass sie dem Neubauwert des versicherten Gebäudes entspricht. In der Regel werden mehrere Risiken in einer Gebäudebündelversicherung zusammengefasst: - Feuer - Naturgefahren - Leitungswasser - Glasbruch - Allgemeine Haftpflicht

Gefährdungshaftung

Darunter versteht man die Haftung für Schäden, die ohne Verschulden des Haftpflichtigen eingetreten sind. Die Gefährdungshaftung betrifft v.a. Fahrzeughalter im Straßenverkehr, Halter von Tieren, Luftfahrzeugen usw.

Gefahrenerhöhung

Damit der Versicherungsschutz erhalten bleibt, sollte der Versicherungsnehmer auf die Gefahrenerhöhung besonders achten. Kommt es nach Vertragsabschluss zu einer Erhöhung des Risikos, muss dies unverzüglich der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden. Andernfalls kann der Versicherer den Vertrag binnen einem Monat fristlos kündigen.

Gefahrenklasse

Bei sämtlichen Versicherungssparten wie beispielsweise Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung wird eine Einteilung nach der Gefahrenklasse vorgenommen. Das heißt, dass die Prämienhöhe von der Branche bzw. beruflichen Tätigkeit der Person abhängt.

Geltungsbereich

Man unterscheidet zwischen dem räumlichen und zeitlichen Geltungsbereich, welche in Versicherungsverträgen vereinbart werden. Der räumliche Geltungsbreich dokumentiert, wo der Versicherungsschutz gegeben ist. Zum Beispiel sind Lebens- und Unfallversicherungen weltweit gülitg, die KFZ-Haftpflichtversicherungen jedoch nur innerhalb der EU, den angrenzenden Mittelmeeranrainerstaaten, den Kanarischen Inseln, Madeira und den Azoren. Der zeitliche Geltungsbereich dokumentiert, für welchen Zeitraum Versicherungsschutz gegeben ist.

Geschädigter

Als Geschädigte bzw. Dritte bezeichnet man Personen, die in der Haftpflichtversicherung Schadenersatzansprüche gegenüber dem Versicherungsnehmer geltend machen.

Gesundheitsprüfung

Der Gesundheitszustand des potentiellen Kunden spielt vor allem in der Personenversicherung eine bedeutende Rolle, da hier individuelle Risiken versichert werden, derern Tragweite wesentlich vom gesundheitlichen Befinden des Versicherungsnehmers zum Eintrittszeitpunkt abhängt.

Glasversicherung

Eine Glasversicherung wird in den meisten Fällen im Rahmen einer Eigenheim- bzw. Haushaltsversicherung abgeschlossen. Versichert sind Fenster- und Türglasscheiben, Vitrinen und sonstige Fachgläser. Nicht versichert sind Vasen, Trinkgläser, optische Gläser aber auch bei Zerkratzen, Verschrammen, Absplittern oder Schäden die durch den Transport entstehen wird keine Entschädigung geleistet.

Grobe Fahrlässigkeit

Grobe Fahrlässigkeit bedeutet, dass die Person ohne die gebotene Vorsicht und Sorgfalt handelte, mit der ein Schaden hätte vermieden werden können. Beispiel: Man lässt eine brennende Kerze unbeaufsichtigt, sodass ein Brand entsteht.

Grundstufe

Neueinsteiger im Bonus/Malus-System beginnen grundsätzlich in der Grundstufe 9.

Grüne Karte

Die Grüne Karte ist ein internationaler Nachweis, welche bestätigt, dass ein Fahrzeug ordnungsgemäß versichert ist. Die Mitnahme innerhalb der EU ist nicht verpflichtend, jedoch wäre es ratsam.

Gruppenversicherung

Die Gruppenversicherung bzw. Kollektivversicherung bietet Schutz für eine Personengruppe (Familie, Arbeitgeber, Vereine) im Rahmen eines einzigen Vertrages.
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Haftpflichtversicherung

Hauptaufgabe der Haftpflichtversicherung besteht darin, berechtigte Ansprüche zu entschädigen und unberechtige Ansprüche abzuwehren. Werden Schäden bei Dritten verursacht, können sehr hohe Schadenersatzverpflichtungen entstehen. Eine Haftpflichtversicherung ist daher von großer Bedeutung für die finanzielle Sicherheit einer Person.

Haftung

Haftung ist die Schadenersatzverpflichtung gegenüber einen Geschädigten.

Hagelversicherung

Die klassische Hagelversicherung findet v.a. im Bereich der Landwirtschaft Anwendung. Diese deckt den Ertragsausfallsschaden an den versicherten Erzeugnissen, der durch Hagel entsteht.

Hauptfälligkeit

Mit dem Datum der Hauptfälligkeit wird die Folgeprämie fällig. Zu diesem Termin kann auch der Versicherungsvertrag gekündigt werden.

Haus-Hausversicherung

Eine Haus-Hausversicherung ist gültig für den durchgehenden Transport vom Verkäufer zum Käufer.

Haushaltsversicherung

Versichert werden Schäden durch Feuer, Leitungswasseraustritt, Elemtarereignisse (Sturm, Hagel, Schneedruck, Steinschlag, Erdrutsch), Einbruchdiebstahl und Glasbruch. Grundsätzlich beinhaltet die Haushaltsversicherung auch eine Privathaftpflicht für den Versicherungsnehmer selbst, dem Partner und den minderjährigen Kindern.

Höchsthaftungssumme

Ist die maximale Leistung, die der Versicherer im Schadensfall erbringt.

Höhere Gewalt

Darunter versteht man unvorhersehbare Einwirkungen von außen, die auch mit äußerster Vorsicht nicht vermieden werden können wie z.B. Naturkatastrophen (Murenabgänge, Lawinen etc.)
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Implosion

Ist der Innendruck eines Gefäßes größer als der Außendruck, so kommt es zu einem plötzlichen Zusammenbruch (z.B. bei Fernsehbildröhren).

Incoterms

Incoterms sind internationale Lieferbedingungen zwischen Verkäufer und Käufer.

Index

Ist eine Kennzahl um Werte im Zeitverlauf zu vergleichen.

Indexklausel

Die Ausstattung einer Versicherung mit einer Wertanpassung bzw. Indexanpassung bedeuted, dass die Versicherungssumme und die Prämie jährlich an die Schwankungen des Verbraucherpreisindex angepasst werden. Es besteht auch die Möglichkeit eine solche Wertanpassung zu kündigen bzw. auszuschließen.

Indirekter Blitz

Ein indirekter Blitz schlägt in unmittelbarar Nähe des Hauses bzw. der Wohung ein, verteilt sich unter der Erde und dringt in Stromleitungen ein. Hohe Überspannungen führen dadurch zu Schäden an elektrischen und elektronischen Geräten (Computer, TV usw.)

Individualversicherung

Eine Individualversicherung bzw. Privatversicherung kann neben der gesetzlichen Versicherung zusätzlich freiwillig abgeschlossen werden z.B. eine private Unfall- bzw. Krankenversicherung.

Inflation

Geldentwertung

Inkasso

Einzug von Forderungen eines zahlungssäumigen Kunden.

Insassenunfallversicherung

Die Insassenunfallversicherung kann zusätzlich zur KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Sie bietet Schutz bei Unfällen für alle Insassen des versicherten Fahrzeuges unabhängig vom Verschulden. Versicherte Leistungen können sein: Invalidität, Unfalltod, ein Taggeld und Unfallkosten.

Interessenwegfall

Eine Versicherung endet, wenn das versicherte Intresse wegfällt z.B. infolge eines Verkehrsunfalls (Totalschaden) oder bei der Veräußerung einer Sache.

Invalidität

Ist die bleibende geistige oder körperliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit infolge eines Unfalls.

Invaliditätsgrad

Ist der Grad der bleibenden dauerhaften Beeinträchtigung nach einem Unfall in Prozent. Die Versicherungsleistung richtet sich nach dem Invaliditätsgrad, der ein Jahr nach dem Unfall vorliegt.
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Jagdversicherung

Bietet Schutz für Jäger in den Bereichen Haftpflicht, Unfall, Rechtsschutz und für Jagdwaffen.
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Kapitalabfindung

Ist die einmalige Auszahlung des gesamten Kapitals bei einer privaten Pensionsversicherung.

Kaskoversicherung

Grunsätzlich unterscheidet man zwischen Vollkaskoversicherung (Kollisionskasko) und Teilkaskoversicherung (Elementarkasko). Sie ist keine Pflichtversicherung und deckt Schäden am Fahrzeug des Versicherten. In der Elementarkasko sind Schäden gedeckt, auf die der Versicherungsnehmer selbst keinen Einfluss hat: Blitzschlag, Felssturz, Erdrutsch, Steinschlag, Lawinen, Hagel, Schneedruck, Hochwasser, Überschwemmung, Sturm, Brand oder Explosion, Diebstahl, Raub und unbefugter Gebrauch betriebsfremder Personen, Berührung mit Haarwild auf Straßen mit öffentlichem Verkehr. Zusätzlich können auch Glasbruch, Marderbisse oder auch Park- und Vandalismusschäden eingeschlossen werden. In der Kollisionskasko sind nicht nur Risiken der Elementarkasko versichert sondern auch Schäden, die selbst verursacht wurden.

Katastrophenschutz

Grundsätzlich können außergewöhnliche Naturkatastrophen (Hochwasser, Überschwemmung, Vermurung, Schäden durch Lawinen, Regen, Schnee, Schmelzwasser) nicht versichert werden. Gegen einen Prämienzuschlag besteht jedoch die Möglichkeit, im Rahmen von Eigenheim-, Haushalts- oder Betriebsversicherungen Bausteine mit limitierten Summen mitzuversichern.

Kausalität

Kausalität ist der unmittelbare Zusammenhang zwischen dem Hergang und dem Schaden bzw. dem Schaden und den Versicherungsvertrag. Schäden, die nicht gedeckt sind, können auch nicht ersestzt werden. Wenn ein Spiegel zu Bruch geht und die Reparaturrechnung eines Fensters eingereicht wird, ist die Kausalität nicht gegeben. Bei größeren Schäden wird oft ein Gutachter eingeschaltet um das tatsächliche Schadensausmaß festzustellen.

Kennzeichenentzug

Zahlt der Versicherungsnehmer trotz mehrmaliger Mahnungen bzw. Aufforderungen seitens dem Versicherer seine vorgeschriebene Prämie nicht, droht behördlicher Kennzeichenentzug. Mittels Hinterlegung einer neuen Versicherungsbestätigung kann einem Kennzeichenentzug entkommen werden.

Kennzeichenhinterlegung

Für Fahrzeuge, welche über einen längeren Zeitraum nicht genutzt werden, besteht die Möglichkeit einer Kennzeichenhinterlegung bei einer KFZ-Zulassungsstelle. Für den Zeitraum der Hinterlegung wird keine Haftpflichtprämie bzw. motorbezogene Versicherungssteuer vorgeschrieben.

KESt

Kapitalertragssteuer

KFZ-Haftpflichtversicherung

Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist in Österreich eine Pflichtversicherung und deckt Schäden (Sach- oder Personenschäden), die durch das eigene Fahrzeug an einen Dritten verursacht werden .

Klagefrist

Nach Ablehnung eines Versicherungsfalles durch der Versicherungsgesellschaft ist der Versicherungsnehmer verpflichtet, seine Ansprüche gerichtlich geltend zu machen, ansonsten ist der Versichrer leistungsfrei. Dies muss jedoch innerhalb eines Jahres und in schriftlicher Form erfolgen und auch entsprechend begründet werden.

Klauseln

Klauseln sind Bedingungen bzw. Bestimmungen in einem Vertrag (z.B. Versicherungsvertrag). Sie müssen für den Kunden verständlich und klar formuliert werden.

Konvertierung

Konvertierung bedeutet, dass bestehende Verträge erneuert bzw. umgewandelt werden. Meist wird dadurch auch die Laufzeit verlängert. Beispiel: Bei einem Wohnungswechsel wird z.B. die Haushaltsversicherung konvertiert.

Kosmetische Operation

Kosmetische Operationen können in privaten Unfallversicherungen mitversichert werden. Ist nach einem Unfall das Erscheinungsbild, trotz erfolgter Heilbehandlung beeinträchtig, so besteht die Möglichkeit sich einer kosmetischen Operation zu unterziehen. Die Kostenübernahme erfolgt jedoch nur bis zur Höhe der Versicherungssumme.

Krankengeldversicherung

Versichert wird Arbeitsunfähigkeit aufgrund eines Arbeitsunfalles oder Krankheit (auch dann, wenn der Versicherte zuhause betreut wird). Das Krankengeld wird pro Tag steuerfrei ausbezahlt.

Krankenhaustaggeldversicherung

Versichert werden Kosten, die durch einen notwendigen stationären Krankenhausaufenthalt entstehen. Nach Vorlage einer Spitalsaufenthaltsbestätigung wird der vereinbarte Betrag pro Tag steuerfrei ausbezahlt.

Krankenversicherung

Versichert werden Leistungen, die über die gesetzliche Sozialversicherung hinausgehen (Kostenersatz bei Zahnbehandlungen, Fitness und Vorsorge, Kuraufenthalten, einen weltweiten Auslandsreiseschutz, Spitals-, Arzt- und Medikamentenkosten, Lohnfortzahlung etc.).

Kulanz

Kulanz bezeichnet das Entgegenkommen zwischen zwei Vertragspartnern (Versicherer und Versicherungsnehmer), obwohl keine Verpflichtung besteht.

Kündigung

Bei Sachversicherungen im Privatbereich wie z.B. Haushalt-, Eigenheim-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen wird meist eine Laufzeit von zehn Jahren vereinbart. Solche Verträge können erstmals nach drei Jahren Laufzeit gemäß § 8 Abs. 3 VersVG gekündigt werden. Grundsätzlich verlängern sich mehrjährige Versicherungsverträge nach Ablauf automatisch um ein Jahr, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. KFZ-Haftpflichtversicherungen hingegen können jährlich mit einer einmonatigen Frist gekündigt werden. Je nach Vertragsvereinbarung können Kasko- und Insassenunfallversicherungen nach einem Jahr bzw. nach drei Jahren gekündigt werden.
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Laufzeit

Die Laufzeit ist die Dauer eines Versicherungsvertrages und wird bei Abschluss genau festgelegt. Sachversicherungen wie Haushalt-, Eigenheim-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen werden meist mit einer Laufzeit von zehn Jahren vereinbart. Der Vorteil besteht darin, dass über die gesamte Laufzeit ein Prämiennachlass (Dauerrabatt) gewährt wird.

Leasing

Der Leasinggeber überlässt den Leasingnehmer gegen Bezahlung einer Leasinggebühr eine Sache zum Gebrauch.

Lebensversicherung

Die Lebensversicherung ist eine Individualversicherung und wird aus verschiedensten Gründen abgeschlossen: Als Pensionsvorsorge, als finanzielle Absicherung für die Hinterbliebenen im Ablebensfall, als Tilgungsträger oder als Besicherung für Kredite.

Leichte Fahrlässigkeit

Bei leichter Fahrlässigkeit handelt es sich um ein Vergehen, dass auch einem sorgfältigen Menschen gelegentlich passieren könnte. Beispiel: Jemand fährt wegen einer Sichtbehinderung durch dichtem Schneefall auf ein anderes Fahrzeug auf.

Leistung

Leistungen sind Aufwendungen für Versicherungsgesellschaften im Falle des Eintrittes eines Schadens bzw. bei Erreichen des Vertragszieles (Lebensversicherung).

Leistungsfreiheit

Werden falsche Angaben am Versicherungsantrag gemacht, kommt es zu einer Verletzung der vertraglichen Obliegenheiten und kann daher zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen.

Leitungswasserversicherung

Eine Leitungswasserversicherung wird meist im Rahmen einer Haushalt- bzw. Eigenheimversicherung abgeschlossen. Gedeckt werden Schäden durch das Austreten von Wasser aus Zu- und Ableitungsrohren oder angeschlossenen Einrichtungen von Wasserleitungs-, Warmwasserversorgungs- oder Zentralheizungsanlagen. Auch Bruch- und Frostschäden an Rohrleitungen und Frostschäden an angeschlossenen Einrichtungen samt Auftaukosten sind mitversichert. Nicht gedeckt sind Schäden durch Niederschläge, Hochwasser und Grundwasser.
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Mahnung

Liegt Zahlungsverzug vor, wird dem Versicherungsnehmer eine qualifizierte Mahnung zugesandt. Das heißt, dem VN wird eine Zahlungsfrist von zwei Wochen eingeräumt und zusätzlich wird er über die Rechtsfolgen informiert.

Makler

Makler sind Vermittler für Versicherungsgeschäfte.

Mehrfachversicherung

Schließt ein Versicherungsnehmer für das gleiche Risiko und die gleiche Gefahr bei mehreren Versicherungsgesellschaften Verträge ab, ohne dass die Versicherungssumme den Wert der versicherten Sache übersteigt, handelt es sich um eine Mehrfachversicherung. Würde die Versicherungssumme den Versicherungswert übersteigen, spricht man von einer Doppeversicherung.

Minderungspflicht

Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, beim Eintritt bzw. drohenden Eintritt eines Schaden, alles zu unternehmen, um den Schaden so minimal wie möglich zu halten. Dies gilt auch für alle mitversicherten Personen, da sonst der Versicherungsschutz gefährdet sein könnte.

Mindestprämie

Trotz Abzug eines Dauerrabatts darf kein geringerer Bertrag als die Mindestprämie vereinbart werden.

Mindestversicherungssumme

Eine Mindestversicherungssumme gibt an, bis zu welcher Höhe ein Schaden an einem Versicherungsgegenstand (Haus, Person, Auto) gedeckt ist. Sie variiert je nach Versicherungsgesellschaft.

Mitversicherte Personen

Mitversicherte Personen genießen zwar Versicherungsschutz, können jedoch über den Versicherungsvertrag keine Entscheidungen treffen.

Motorbezogene Versicherungssteuer

Der motorbezogenen Versicherungssteuer unterliegen: - Alle im Inland zugelassenen PKW und Kombi - Krafträder - Alle anderen Kraftfahrzeuge mit einem höchstzulässigem Gewicht von 3,5t außer Zugmaschinen, Motorkarren sowie selbstfahrende Arbeitsmaschinen Die motorbezogene VerSt. wird seit 1. Mai 1993 eingehoben und an die Behörde abgeführt. Als Berechnungsgrundlage dienen die KW bzw. ccm des Fahrzeuges sowie die Zahlweise der Haftpflichtprämie. Für unterjährige Zahlweise der motorbezogenen Versicherungssteuer werden Zuschläge verrechnet: halbjährlich: 6% vierteljährlich: 8% monatlich: 10% Von der motorbezogenen Versicherungssteuer sind befreit: Invalidenkraftfahrzeuge und KFZ für Körperbehinderte, Elektrofahrzeuge, Krafträder, deren Hubraum 100 ccm nicht übersteigt, selbstfahrende Arbeitsmaschinen, Taxi und Mietwägen, Kraftfahrzeuge mit Probe- oder Überstellungskennzeichen, KFZ zur Verwendung im öffentlichen Sicherheitsdienst (Justiz-, Zollwache), Rettungs-, Feuerwehr- und Krankenwagen.
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Nachlässe

Nachlässe sind Rabatte, die unter bestimmten Voraussetzungen und aus verschiedenen Gründen vom Versicherer gewährt werden können.

Nachmeldepflicht

Eine Nachmeldepflicht gilt vor allem bei Personenversicherungen und bedeutet, dass alle Veränderungen des Gesundheitszustandes bzw. das Wechseln in einen anderen Beruf oder das Ausüben einer gefährlichen Sportart gemeldet werden müssen.

Nachversicherung

Ist die Erhöhung der bisher vereinbarten Versicherungssumme eines Vertrages während der Laufzeit.

Nettoprämie

Ist die Versicherungsprämie exkl. Versicherungssteuer und Nebenkosten.

Neuwert

Der Neuwert ist der Wiederbeschaffungswert am Tag des Schadens.
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Obliegenheit

Obliegenheiten sind Verpflichtungen des Versicherungsnehmers bzw. des Versicherers. Deren schuldhafte Nichteinhaltung kann zu erheblichen Nachteilen führen wie zum Beispile zur Leistungsfreiheit des Versicherers. Beispiele für Obliegenheiten: Wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen am Antrag, Bekanntgabe von Gefahrerhöhungen während der Vertragslaufzeit usw.

Ombudsmann

Der Umbudsmann ist ein parteiloser Schiedsmann, der in Uneinigkeiten zwischen dem Versicherungsnehmer und der Versicherungsgesellschaft versucht zu schlichten und dadurch den Weg zum Gericht vermeidet. Die Voraussetzungen, um einen Ombudsmann in Anspruch zu nehmen sind einerseits noch keine Einschaltung des Bundesaufsichtsamt für Versicherungswesen und es darf kein Gerichtsverfahren laufen.

Online Versicherung

Bei einer Online Versicherung können Versicherungsverträge direkt über das Internet, ohne Versicherungsmakler, abgeschlossen werden.

Ordentliche Kündigung

Versicherungsverträge mit bestimmter oder unbestimmter Laufzeit können unter Einhaltung einer Kündigungsfrist (ein Monat bei Konsumentenverträgen, drei Monate bei Nichtkonsumentenverträgen) gekündigt werden.
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Parkschaden

Ist ein KFZ-Schaden, der durch Berührung eines haltenden oder abgestellten Fahrzeug mit einem unbekannten Fahrzeug entsteht. Meist wird dieser Schaden von der jeweiligen Kaskoversicherung übernommen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Schaden polizeilich angezeigt wird.

Pauschalversicherung

Bei einer Pauschalversicherung werden im Gegensatz zur Einzelversicherung die zu versicherten Risiken bzw. Werte pauschal zusammengefasst. Die Prämie richtet sich nach der Versicherungssumme. Beispiel: Haushaltsversicherung (die Versicherungssumme gilt pauschal für das versicherte Risiko wie den gesamten Haushalt)

Personenschaden

Personenschäden können in Form von Krankheit, Invalidität oder Tod auftreten.

Personenversicherung

Darunter versteht man alle Versicherungen, mittels derer der Versicherungsnehmer bewusst für sich und seine Hinterbliebenen Vorsorge trifft. Zur Personenversicherung zählen Unfall-, Kranken-, Lebens-, Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherung>Pflegeversicherungen.

Pflegebedürftigkeit

Personen sind pflegebedürftig, wenn sie auf die Hilfe bzw. Betreuung anderer angewiesen sind.

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist keine Pflichtversicherung und kann daher freiwillig abgeschlossen werden. Für den Fall der Pflegebedürftigkeit verfügt der Pflegebedürftige bzw. dessen Angehörige zusätzlich zum staatlichen Pflegegeld über eine monatliche Rente, welche frei verwendet werden darf, sei es für die Anschaffung eines Rollstuhles, Pflegekräfte oder Seniorenheime.

Pflegeversicherung

Die Pflegeversicherung ist keine Pflichtversicherung und kann daher freiwillig abgeschlossen werden. Für den Fall der Pflegebedürftigkeit verfügt der Pflegebedürftige bzw. dessen Angehörige zusätzlich zum staatlichen Pflegegeld über eine monatliche Rente, welche frei verwendet werden darf, sei es für die Anschaffung eines Rollstuhles, Pflegekräfte oder Seniorenheime.

Pflichtversicherung

Pflichtversicherungen sind gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen, wie z.B. die KFZ-Haftpflichtversicherung, Berufshaftpflichtversicherung für Wirtschaftstreuhänder, Vermögensberater, Versicherungsmakler etc., aber auch die Sozialversicherung ist eine vom Gesetz vorgeschriebene Versicherung.

Platzsystem

Das Platzsystem ist ein Begriff aus der KFZ-Insassenunfallversicherung. Für jeden vorhandenen Sitzplatz in einem Fahrzeug wird eine Versicherungssumme festgelegt. Es gibt jedoch Ausnahmefälle, in denen keine Deckung seitens des Versicherers gegeben ist. Dazu zählen z.B. Unfälle, welche durch Kriegsereignisse ausgelöst wurden, Naturkatastrophen (Erdbeben, Lawinen), krankheitsbedingte Unfälle (Herzinfarkt) und Unfälle, die durch den Konsum von Alkohol bzw. Drogen ausgelöst werden.

Polizze

Die Polizze ist eine Versicherungsurkunde über den Inhalt des Versicherungsvertrages und gilt als Beweis, dass eine Versicherung abgeschlossen wurde.

Präjudiz

Präjudiz bedeutet, dass gerichtliche Entscheidungen eines Falles, einen Maßstab für zukünftige ähnliche bzw. gleiche Fälle darstellt.

Prämie

Die Versicherungsprämie ist der Betrag, den der Versicherungsnehmer für seinen Versicherungsschutz zu leisten hat. Die Prämie muss in richtiger Höhe und zum richtigen Zeitpunkt beim Versicherer einlagen, da bei Nichtzahlung der Versicherer Klage einbringen kann.

Prämienfreistellung

Begibt sich der Versicherungsnehmer in finanzielle Schwierigkeiten bzw. wird erkannt, dass der Abschluss einer Kapitalversicherung (Pensionsversicherung, Erlebensversicherung, Er- und Ablebensversicherung, Fondsversicherung uws.) nicht bedarfsorientiert war, besteht die Möglichkeit, den Vertrag prämienfrei zu stellen. Dies bedeutet, dass ab dem Datum der Prämienfreistellung keine Prämie mehr einbezahlt werden muss, das Guthaben jedoch weiter veranlagt wird. Zahlt ein Versicherungsnehmer für seine Lebensversicherung keine Prämien mehr, so reduziert der Versicherer die Versicherungssumme und alle vereinbarten Zusatzversicherungen erlöschen

Prämienzahler

Ist diejene Person (natürlich oder juristisch), die der Versicherungsgesellschaft die vorgeschriebene Prämie zu leisten hat. Prämienzahler und Versicherungsnehmer müssen nicht unbedingt die gleiche Person sein.

Prävention

Darunter versteht man vorbeugende Maßnahmen, um einen Schaden zu vermeiden.

Progression

Progression ist ein Begriff aus der Unfallversicherung und bedeutet, dass die Höhe der Leistung der Versicherungsgesellschaft mit dem Grad der Invalidität verhältnismäßig steigt. Das heißt, je höher der Grad der Invalidität, desto höher wird die Leistung.

Provision

Ist die Vergütung für eine vermittlerische Tätigkeit z.B. für die Vermittlung eines Versicherungsvertrages.

PVA

Pensionsversicherungsanstalt
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Qualifizierte Mahnung

Bei Zahlungsverzug der Folgeprämie muss der Versicherer eine Frist von zwei Wochen setzen und auf die Rechtsfolgen bei Nichtzahlung androhen. Erst durch diese "qualifizierte Mahnung" ist die Versicherungsgesellschaft nach Ablauf dieser Zahlungsfrist leistungsfrei.

Qualifizierte Schickschuld

Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, die Pämie auf seine Kosten und seine Gefahr beim Versicherer zu entrichten, d.h. Erfüllungsort ist der Wohnsitz bzw. Geschäftssitz des Versicherungsnehmers.
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Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung sorgt für die Wahrnehmung der rechtlichen Interessen der versicherten Person. Sie übernimmt Kosten wie Gerichts-, Anwaltskosten, Gebühren für Sachverständige, Zeugen und Dolmetscher sowie die Kosten der Gegenseiten, soweit die versicherte Person zu deren Zahlung verpflichtet ist.

Regress

Regress bedeutet, dass der Versicherer die Möglichkeit hat, vom Schädiger seine Leistung zurück zu fordern z.B. bei Alkohol- oder Drogeneinfluss, wenn Fahrerflucht vorliegt oder die Prämie des Vertrages nicht bezahlt wurde.

Regulierung

Die Schadensregulierung bzw. Schadensermittlung bezeichnet den gesamten Ablauf nach einem Schaden und zählt zu den wichtigsten Aufgaben des Versicheres.

Reiseversicherung

Auch für Urlaubs- oder Geschäftsreisen kann eine Versicherung zum Schutz von medizinischen und touristischen Risiken abgeschlossen werden. Dazu zählen z.B. Unfall, Krankheit, Bergung, Rückholung, Beschädigung oder Verlust des Reisegepäcks bis hin zu Fahrt- oder Flugversäumnis oder verspäteter Ankunft sowie Kostenersatz bei Reisestorno bzw. -abbruch

Rettungspflicht

Der Versicherungsnehmer ist zur Schadensminderung und -rettung verpflichtet und hat die Weisungen des Versichereres zu befolgen. Personenschutz steht vor Sachschutz.

Risiko

Die Möglichkeit des Eintritts eines Schadens wird als Risiko bezeichnet.

Risikoausschluss

Ein Risikoausschluss muss bei Vertragaabschluss klar definiert werden. Gewisse Gefahren werden vom Versicherungsschutz ausgeschlossen, um eine vernüftige Prämie anbieten zu können. Daher gelten schwer einzuschätzende Risiken, wie etwa Kriegsereignisse, innere Unruhen, schwere Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben, Lawinen) oder Radioaktivität nicht als versichert.

Rohbauversicherung

Eine Rohbauversicherung wird meist prämienfrei versichert, wenn der Versicherungsnehmer einen Anschlussvertrag mit der üblichen Laufzeit abschließt. Sie bietet Schutz gegen Schäden durch Feuer und Sturm sowie Gebäude- und Grundstückshaftpflicht.

Rückkaufswert

Der Rückkaufswert ist jener Betrag, den der Versicherungsnehmer bei vorzeitiger Kündung einer Lebensversicherung erhält.

Rücktrtitt

Durch einen Rücktritt wird der Vertrag rückwirkend ab Beginn aufgelöst.
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Sachversicherung

Ersetzt werden Schäden durch Zerstörungen, Abhandenkommen oder Beschädigungen. Zu den bedeutendsen Sachversicherungen zählen Gebäude-, Eigenheim- und Haushaltsversicherungen sowie industrille und gewerbliche Feuerversicherungen.

Sachverständigenverfahren

Liegen Ungereimtheiten im Schadensfall vor, können Sachverständigen von beiden Vertragspartnern zur Feststellung von Ursache und Höhe des Schadens beauftragt werden. In der Regel sind die Gutachten der Sachverständigen verbindlich und dienen als Grundlage für die Entschädigung.

Schadenabwicklung

Darunter versteht man die Bearbeitung von Schäden, von deren Eintritt bis zur endgültigen Erledigung.

Schadenfallkündigung

Im Falle eines Schadens in der Feuer-, Hagel- und Haftpflichtversicherung kann sowohl der Versicherer als auch der Versicherungsnehmer den Vertrag unter Berücksichtigung bestimmter Fristen kündigen.

Schadenminderungspflicht

Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, alle zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um den Schaden zu verhindern bzw. so minimal wie möglich zu halten.

Schadenquote

Ist das Verhältnis der erbrachten Leistungen einer Versicherungsgesellschaft zu den verdienten Prämien.

Schadenrückstellung

Versicherungsgesellschaften bilden für bereits eingetretene, jedoch noch nicht abgewickelte Schäden eine Rückstellung.

Schadensmeldung

Tritt ein Schaden ein, muss der Versicherungsnehmer unverzüglich eine Schadensmeldung an den Versicherer erteilen. Die Schadensmeldung sollte möglichste genaue Angaben über Hergang, Ursache und Ausmaß enthalten. Bei Personenschäden, Feuer, Einbruchdiebstahl und Beraubung, Parkschaden, Wildschäden, Fahrerflucht und Vandalismus am eigenen Fahrzeug muss dies unverzüglich der Polizei gemeldet werden.

Schadenversicherung

Das Gegenstück zur Summenversicherung ist die Schadenversicherung. In beiden Fällen muss ein entstandener Schaden ersetzt werden. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass bei der Summenversicherung die im Vorfeld vereinbarte Summe entschädigt wird, bei der Schadenversicherung hingegen wird die Höhe des tatsächlich entstandenen Schadens entschädigt.

Schmerzensgeld

Schmerzensgeld ist die Ablöse in Geld für körperliche oder seelische Verletzungen, d.h. der Geschädigte kann für solche Beeinträchtigungen eine entrsprechende Entschädigung verlangen.

Selbstbehalt

Selbstbehalt bedeuet, dass der Versicherungsnehmer einen bestimmten Teil des Schadens selbst zu tragen hat (Prozentsatz oder Fixbetrag). Ist die Schadenhöhe geringer als der vereinbarte Selbstbehalt, muss der Versicherer keine Leistung erbringen. Durch die Vereinbarung eines Selbstbehalts können niedrigere Prämien erreicht werden.

Skadenz

Ist das Datum, an dem die Folgeprämie fällig ist (Hauptfälligkeit).

Sperrschein

Ein Versicherungsvertrag wird zugunsten eines Dritten (z.B. Bank) gesperrt (Vinkulierung). Dient v.a. zur Besicherung von Krediten.

Spitalgeld

Spitalgeld kann zusätzlich zu einer privaten Unfall- oder Krankenversicherung vereinbart werden. Man erhält für jeden Tag erforderlichen stationären Spitalsaufenthalt einen Fixbetrag.

Spitalskostenversicherung

Eine Spitalskostenversicherung deckt zahlreiche Kosten eines Spitalsaufenthaltes wie z.B. Behandlungs-, Operations-, Aufenthalts- und Verpflegungskosten und wird meist als Erweiterung der Sozialversicherung abgeschlossen.

Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung ist eine Art der Lebensversicherung, die bei Ableben der versicherten Person für die Bestattungskosten aufkommt. Die Versicherungssumme wird bei Ableben an den Begünstigten ausbezahlt oder sofort an ein Bestattungsunternehmen überwiesen.

Stilllegung

Werden Kennzeichen für eine bestimmte Zeit (z.B. bei Motorrädern während der Wintermonate) bei einer Zulassungstelle hinterlegt, kann man bei vielen Versicherungen Prämien sparen. Jedoch gibt es Hinterlegungsfristen, welche zu beachten sind. Auch Lebensversicherungen können für einen bestimmten Zeitraum stillgelegt werden z.B. bei Arbeitslosigkeit.

Storno

Ist die Beendigung von Versicherungsverträgen.

Stundung

Kann mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart werden und bedeutet, dass trotz einem Aufschub der Prämienzahlung, Versicherungsschutz gegeben ist.

Sturmversicherung

Die Sturmversicherung übernimmt Schäden durch Sturm (ab 60 km/h), Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch sowie die unvermeidliche Folge aus einem solchen Ereignis, wie etwa Eindringen von Niederschlagswasser.

Summenversicherung

Bei der Summenversicherung ist die Leistung des Versicherers vertraglich geregelt. Bei Eintritt eines Schadens muss jedenfalls die Versicherungssumme oder die sonst vereinbarte Leistung erbracht werden.
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Teilkaskoversicherung

Im Gegensatz zur KFZ-Haftpflichtversicherung ist die Teilkaskoversicherung freiwillig. Versichert sind Schäden infolge von Naturgewalten und Ereignissen, auf die man selbst keinen Einflüss ausübt wie z.B. Blitzschlag, Überschwemmungen, Brand, Diebstahl oder Kollision mit Haarwild.

Tierhalter-Haftpflicht

Werden Personen- oder Sachschäden von Tieren verursacht, haftet der Halter. Daher sollte eine passende Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen werden, wie z.B. für Hunde und Pferde. Für Katzen und andere Kleintiere ist eine solche nicht erforderlich, da sie in der Privathaftpflicht mitversichert sind.

Tilgung

Unter Tilgung versteht man die regelmäßige Rückzahlung eines Kredites.

Totalschaden

Übersteigen die Reparaturkosten, den Wiederbeschaffungswert der versicherten Sache, liegt Totalschaden vor.
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Überspannungsschäden

Überspannungsschäden entstehen durch die Einwirkung eines Blitzschlages und verursachen Schäden an elektrischen und elektronischen Geräten. Diese Schäden können mit einer E-Geräteversicherung abgedeckt werden.

Überversicherung

Überversicherung bedeutet, dass die Versicherungssumme den Versicherungswert übersteigt.

Unfallinvalidität

Ist die dauerhafte körperliche bzw. geistige Beeinträchtigung infolge eines Unfalls. Ein Unfall ist unverzüglich zu melden und die Invalidität muss innerhalb eines Jahres nach dem Unfall festgestellt und bei der Unfallversicherung geltend gemacht werden. Die Leistung richtet sich nach dem Grad der Invalidität und der Versicherungssumme.

Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Schäden infolge von Arbeitsunfällen (Fahrt zur Arbeit und wieder nach Hause ohne Zwischenstop). Daher ist es sinnvoll, eine private Unfallversicherung abzuschließen, da sie auch Schutz für Verkehr, Freizeit, Haushalt, Sport etc. bietet. Folgende Leistungen können versichert werden: Finanzielle Absicherung des Lebensstandards bei dauernder Invalidität (in Form einer Kapital- oder Rentenleistung), Unfalltod, Spitalgeld oder Taggeld nach Unfall sowie Unfallkosten (Heil-, Bergungs- und Rückholkosten). Die Mitversicherung entgeltlicher Sportausübung bzw. gefährlicher Sportarten (z.B. Wettbewerbe, Fallschirmspringen, Benützung von Luftfahrgeräten, Tiefseetauchen etc.) wird von manchen Versicherern gegen Mehrprämien angeboten.

Unterjährigkeitszuschlag

Grundsätzlich müssen Prämien jährlich im Vorhinein bezahlt werden. Bei unterjähriger Zahlweise (halb-, vierteljährlich und monatlich) werden meist Zuschläge verrechnet.

Unterversicherung

Unterversicherung bedeutet, dass die Versicherungssumme geringer als der Versicherungswert der versicherten Sache ist.
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Vandalismus

Mut- oder böswillige Vernichtung oder Beschädigung von versicherten Sachen infolge eines Einbruchdiebstahls. Schäden durch Vandalismus sind in den meisten Haushalts-, Eigenheim- und Betriebsversicherungen in der Sparte Einbruchdiebstahl mitversichert.

Veranstaltungsausfallversicherung

Muss eine Veranstaltung aufgrund höhere Gewalt, Ausfall von maßgeblichen Personen, Unbenutzbarkeit des Veranstaltungsortes, behördliche Maßnahmen oder anderen vereinbarten Ursachen abgesagt, abgebrochen, verlegt oder verschoben werden, wird durch einer Veranstaltungsausfallversicherung der finanzielle Schaden vollständigt gedeckt.

Verdienstausfall

Kann mittels einer Krankengeldversicherung, diversen Bausteinen einer Personenversicherung oder mittels einer Verdienstausfallsversicherung abgesichert werden.

Vermögensschaden

Ein Vermögensschaden vermindert das Vermögen bzw. die Rechte des Geschädigten. Man unterscheidet zwischen abgeleiteten Vermögensschäden, die als Folge eines Personen- oder Sachschadens auftreten und reine Vermögensschäden die weder auf Personen-, noch Sachschäden zurückzuführen sind.

Versicherer

Ist eine Versicherungsgesellschaft, mit der der Versicherungsnehmer den Versicherungsvertrag abschließt und somit den Schutz für ein bestimmtes Risiko gewährt und im Versicherungsfall die vereinbarte Leistung übernimmt.

Versicherungsbestätigung (VB)

Eine VB dient als Nachweis, dass eine KFZ-Haftpflichtversicherung abgeschlossen wurde. Sie muss bei der Zulassungsstelle hinterlegt werden, um vorläufige Deckung über die Mindesthaftpflichtversicherung genießen zu können.

Versicherungsnehmer

Grundsätzlich ist der Versicherungsnehmer und die versicherte Person ident. Der Versicherungsnehmer erhält gegen Bezahlung von Prämien für sein Risiko Deckung.

Versicherungssumme

Die Versicherungssumme ist die Obergrenze, die der Versicherer maximal zu leisten hat. Sie ist vertraglich festgelegt und dient zur Berechnung der Versicherungsprämie.

Vinkulierung

Eine Vinkulierung wird meist zur Besicherung von Krediten vorgenommen. Bei der Vinkulierung von Versicherungen ist die volle Verfügungsgewalt über diese Verträge (z.B. Reduktion der Prämie, Prämienfreistellung, Kündigung, Auszahlung etc.) ohne Zustimmung des Vinkulargläubigers (z.B. Bank) nicht mehr möglich.

Vollwert

Vollwert liegt vor, wenn keine Unterverischerung besteht, d.h. wenn die Versicherungssumme dem Versicherungswert entspricht.

VVO

Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (Interessensvertretung aller Versicherungsgesellschaften in Österreich)
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Wartezeit

In der privaten Krankenversicherung gibt es neben der Gesundheitsprüfung auch Wartezeiten. Das heißt, dass für manche Risiken und beim Vorliegen bestimmter Umstände erst nach der Wartezeit die Leistung erbracht wird. Die vorgeschriebenen Prämien müssen jedoch schon während der Wartezeit einbezahlt werden.

Wechselkennzeichen

Maximal drei Fahrzeuge können mit einem Kennzeichen angemeldet werden, wobei nur ein Fahrzeug in Betrieb genommen werden kann. Die Prämie in der Haftpflichtversicherung berechnet sich nach dem KW-strärksten KFZ, die Kaskoversicherung wird pro Fahrzeug berechnet.

Wegfall des versicherten Interesses

Liegt bei Veräußerung, Zerstörung oder Verlust der versicherten Sache (z.B. Totalschaden bei Unfall) vor und kann als Kündigungsgrund des Versicherungsvertrages angegeben werden.

Wertanpassung

Die Ausstattung einer Versicherung mit einer Wertanpassung bzw. Indexanpassung bedeuted, dass die Versicherungssumme und die Prämie jährlich an die Schwankungen des Verbraucherpreisindex angepasst werden. Es besteht auch die Möglichkeit eine solche Wertanpassung zu kündigen bzw. auszuschließen.

Wertminderung

Wertminderung wird vom Versicherer erbracht, wenn trotz Reparatur der beschädigten Sache ein Wertverlust im Vergleich zu einer unbeschädigten Sache vorliegt.

Wiederbeschaffungswert

Ist der Wert der versicherten Sache zum Zeitpunkt des Schadens.

Wiederinkraftsetzung

Stillgelegte bzw. gekündigte Versicherungsverträge werden wiederaufgelebt.
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Zahlungsverzug

Der Versicherungsnehmer gerät dann in Zahlungsverzug, wenn er die Prämie nicht rechtzeitig an den Versicherer entrichtet. Die Erstprämie muss innerhalb 14 Tagen nach Erhalt der Polizze einbezahlt werden. Bei Zahlungsverzug der Folgeprämie wird dem Versicherungsnehmer zunächst eine qualifizierte Mahnung zugesandt und die Rechtsfolgen angedroht. Erst dann ist der Versicherer bei Nichtzahlung leistungsfrei bzw. kann den Vertrag fristlos kündigen.

Zahlweise

Versicherungsprämien müssen grundsätzlich jährlich im Vorhinein bezahlt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit gegen einen Unterjährigkeitszuschlag in halb-, vierteljährlichen oder monatlichen Teilbeträgen zu zahlen.

Zeitwert

Der Zeitwert ist der Wert einer versicherten Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt (Schadenszeitpunkt). Der Zeitwert ergibt sich aus dem Neuwert wobei das Alter, Abnutzung, Abschreibung, Gebrauch, Wertminderung, etc. berücksichtigt werden.

Zertifikat

Ein Zertifikat ist der Nachweis für Versicherungsschutz in der Transportversicherung.

Zulassungsstelle

Die Zulassungsstelle ist v.a. für die Zulassung (Anmeldung), Abmeldung bzw. Ummeldung von Fahrzeugen zuständig aber auch für viele andere für den Straßenverkehr relevante Dokumente.
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